Museen & Ausstellungen
Letzte Aktualisierung: 10.05.2026
Donnerstag, 21. Mai 2026
Haus Böttchergäßchen / Stadtgeschichtliches Museum
10.00 Uhr – 18.00 Uhr
Besuchern des Wave-Gotik-Treffens wird freier Eintritt gewährt zur Sonderausstellung:„Sonne. Satt. Sommer in Leipzig“
Sonne satt – das wünschen sich viele Leipziger im Sommer seit eh und je. Endlich erfüllt sich die Sehnsucht nach Licht, Luft und Lässigkeit. Lange Tage und laue Nächte bestimmen dieses besondere Lebensgefühl. Sommer heißt auch Urlaub, ob daheim oder in der Ferne. Erinnerungen daran lebten in Super-Acht-Filmen und Videokassetten weiter und füllen heute Speicherkarten. Sommer verspricht fröhliche Mode, Eis am Stiel, Grillpartys, Feste und Konzerte im Freien. Und er verheißt vor allem Badevergnügen, ob in Seen, Flüssen oder in längst vergessenen Natur- und Freibädern. Bademode und Schwimmstile wechseln ebenso wie der Freiluftsport. Doch allein dieser sonnig-heitere Blick wäre nur die halbe Wahrheit. Extreme Hitzephasen, Dürreperioden und Unwetter gehören ebenso dazu und stellen Leipzig vor wachsende Herausforderungen. Die Natur in die Stadt zurückzuholen soll helfen, den Sommer erträglich zu machen. Gelingt dies nicht, haben viele schnell die Sonne satt. Die Ausstellung streift durch 400 Jahre Sommergefühle - mit fröhlich-frechen und erinnerungsstarken Objekten im Gepäck lädt sie dazu ein, diese Jahreszeit der Liebe und Lebenslust neu zu betrachten.
Hofgalerie Gestus
14.00 Uhr – 20.00 Uhr
Ausstellung: Hofgalerie GESTUS – Lichtbilder von Gerd LehmannDie Ausstellung zeigt circa 10.000 Aufnahmen aus 40 Jahren Photographie aus den Themenbereichen Beauty, Mode, Menschen, Landschaften, Architektur und Experimente, darunter auch Photos von Leuten und Bands aus der Schwarzen Szene, die zum großen Teil beim WGT entstanden sind. Zudem sind Motive der Zeit ab 1969 zu sehen, als Gerd Lehmann ein angesehener Mode- und Werbefotograf in der DDR war.
Eine Sonderausstellung zeigt derzeit „Beauties der Vorwendezeit“ (70er + 80er Jahre).
Von den Besuchern rund ums WGT 2026 erwünscht sich Gerd Lehmann eine Stimmzettelauswahl für die nächste Sonderausstellung zum Thema „Beauties der Nachwendezeit“ (90er + 2000er Jahre), also „Grufti-Porträts“ und Motive aus „illegalen“ Szenekneipen Leipzigs. Zu gewinnen gibt es dabei 13 attraktive Preise.
Euch erwarten also unzählige Photos (bis zu 2m groß) in der großen Durchfahrt, dem Hof, auf der Terrasse, im Keller, in der Haustreppe sowie in drei kleinen Räumen und im grünen Gärtchen mit Rosenstöcken, Weinreben, Pflaumenbäumen und Gemüsestauden. Sitzmöglichkeiten und ein Hexenhäuschen mit Süßigkeiten gibt es auch.
Promenaden Hauptbahnhof
5.00 Uhr – 23.00 Uhr (täglich vom 14. – 25. Mai)
Ausstellung: „Rost und Glanz“ – Die Steampunk-Ausstellung zum WGT 2026Es stellen aus: Frank Smolke aus Leipzig und Claus Peter Stoffels alias Steampunk aus Kassel.
Als gelernter Werkzeugmacher und jahrzehntelanger Prüfmittelbeauftragter in der Feinmechanik bringt Claus-Peter Stoffels beste Voraussetzungen für seine Kunstwerke mit. Er kreiert unterschiedliche Alltagsgegenstände: Armbanduhren, Wanduhren, Kaminuhren, Regulatoren, Feuerzeuge, Stifte, Telefonhüllen, Lichtobjekte, Lampen und nicht zu vergessen, sein E-Bike, das einer Harley-Davidson von 1911 nachempfunden wurde. Seine verwendeten Materialien sind fast alle alt, fast schon historisch und mit Kupfer und Messing entstehen in manueller Handarbeit einzigartige Unikate ohne nur ein einziges maschinell gefertigtes Teil.
Frank Smolke fertigte zunächst kleinere Bilder und Objekte aus Fundstücken – aus Verpackungen, Deckeln und bereits Gebrauchtem. Mit der Zeit wurden die Arbeiten größer und aufwändiger. Als der Plan gefaßt wurde, das WGT 2026 im eigenen Outfit zu besuchen, entstand bereits 2025 das erste vollständige Gewand. Aus einer Weinkiste, einem Lüfterrad und allerlei Kleinteilen wurde ein Rucksack gebaut und durch eine passende Armbrust ergänzt. Bis heute sind zahlreiche weitere Objekte, Bilder, Taschen und Rucksäcke sowie Schuhe, Zylinder und vielfältiges Beiwerk entstanden. Zur Oberflächengestaltung werden eine Spezialfarbe, die Echtrost erzeugt, sowie verschiedene Wachse eingesetzt, um den Objekten eine charakteristische Patina und Optik zu verleihen. So entstehen komplette „Outfits“ – vom Schuh bis zum Zylinder – in denen alle Elemente aufeinander abgestimmt sind.
Freitag, 22. Mai 2026
Ägyptisches Museum
13.00 Uhr – 17.00 Uhr
Besuchern des Wave-Gotik-Treffens wird freier Eintritt gewährt.Im 1928 errichteten Kroch-Hochhaus am Augustusplatz, einem im Stil des späten „Art déco“ errichteten Bankgebäudes, werden Fundstücke aus 5000 Jahren ägyptischer Geschichte gezeigt. Zu den wichtigsten Ausstellungsstücken gehört der Holzsarg des Hedbastiru (ca. 635 v. Chr.) mit seinen reich detailliert gearbeiteten Hieroglyphen. Präsentiert werden außerdem Statuen von Angehörigen der Elite und Dienerfiguren von den Friedhöfen an den Pyramiden von Giza. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die Funde aus der Grabung, die Georg Steindorff in Aniba durchführte, einer Provinzhauptstadt in Unternubien. Weitere Höhepunkte sind drei menschliche Mumien und mumifizierte Tiere aus der griechisch-römischen Epoche Ägyptens.
Agra Café
ab 11.00 Uhr
Ausstellung mit Kunstwerken von Ron Kuhwede (Fotografie), Leander Wennige (Skulptur), Leni Deschner (Malerei, Zeichnung), Tanja Deschner (Malerei, Zeichnung), Susan Illingworth (Collage) und Dicle Kara (Zeichnung)Altes Rathaus / Stadtgeschichtliches Museum
10.00 Uhr – 18.00 Uhr
Dauerausstellungen:„Leipzig Original - Stadtgeschichte vom Mittelalter bis zur Völkerschlacht“ und
„Moderne Zeiten - Von der Industrialisierung bis zur Gegenwart“
11.00 – 12.00 Uhr
Führung: Moderne Zeiten – Mode-Zeit! Zehn Leipziger Outfits erzählen Stadtgeschichte seit 1830Mode spiegelt ihre Zeit. Ein Rundgang durch die Dauerausstellung „Moderne Zeiten“ zeigt, was Kleidung über das Leben in Leipzig im 19. und 20. Jahrhundert verrät: vom bürgerlichen Wohlstand der Gründerzeit über die Goldenen Zwanziger, Uniformen der Weltkriege, Nationalsozialismus und DDR bis zum alternativen Studentenlook von 1989 – getragen von Männern, Frauen und Kindern.
Treffpunkt: Altes Rathaus, Infotresen, 2. Obergeschoß
14.00 – 15.00 Uhr
Führung: Dunkle Geheimnisse der älteren Leipziger StadtgeschichteTaucht ein in die faszinierende Welt des Mittelalters in Leipzig. Anhand von Originalexponaten erfährt man grausige, aber auch erhellende Fakten über die Stadtentwicklung, das alltägliche Leben in der Messestadt und die Vielfalt des geistigen und religiösen Lebens in Leipzig.
Treffpunkt: Altes Rathaus, Infotresen, 1. Obergeschoß
15.00, 15.30, 16.00 Uhr
30-minütige Kurzführung: Vor den Augen aller zur Schande ausgestelltUnterirdische Gewölbe mit Straf- und Folterinstrumenten sowie käfigartige Zellen sind Zeugnisse der grausamen Rechtspflege in den vergangenen Jahrhunderten. Leipzigs Verlies und Folterkammer können entdeckt werden.
Treffpunkt: Altes Rathaus, Durchgang zwischen Markt und Naschmarkt (in der Mitte des Gebäudes)
Antikenmuseum der Universität Leipzig
11.00 Uhr - 16.00 Uhr
Besuchern des Wave-Gotik-Treffens wird zur Dauerausstellung und den folgenden Führungen freier Eintritt gewährt.15.00 Uhr
„It’s Friday, I’m in love - mit The Cure im Antikenmuseum“In dieser Kurzführung treffen jahrtausendealte Objekte des antiken Mittelmeerraumes auf die Klangwelt von The Cure. Wie gehen Menschen mit Vergänglichkeit, Verlust und Erinnerung um? Und welche Spuren in die Antike legen die „Imaginary Boys“ aus dem südenglischen Crawley? Ein Nachmittag zwischen Styx und Synthesizer.
Galerie KK5
12.00 Uhr – 18.00 Uhr
Ausstellungen:„… aber war stets gut informiert“ - Bernhard Schipper: Werkschau Neue Sorbische Kunst
Präsentiert wird das vielschichtige Werk des 1970 in Bautzen geborenen Künstlers Bernhard Schipper. Die Ausstellung kuratiert drei Jahrzehnte seines Schaffens und lädt das Publikum zu einer visuellen Spurensuche ein.
„Dezenter Widerstand“ – Axel und Peter Pfefferkorn
Die Ausstellung zeigt, wie die Leipziger Künstlerbrüder Axel und Peter Pfefferkorn auch unter den schwierigen politischen und gesellschaftlichen Bedingungen der DDR durch ihre Werke Stellung bezogen. Im Zentrum stehen Werke aus den 80er Jahren: Die Bühnenmodelle von Axel Pfefferkorn präsentieren leise Systemkommentare. Die Holzstiche Peter Pfefferkorns gehen zum Teil eindrücklich, aber immer feinsinnig in die Kritik. Ergänzt werden die Arbeiten durch zeitgenössische Zeichnungen mit politischen Kommentierungen. Ohne Fingerzeig lädt die Ausstellung zum Dialog ein über die Möglichkeiten des dezenten Widerstands in der Kunst in autoritären Zeiten.
15.00 Uhr
Führung durch die Ausstellung mit dem Künstler Bernhard Schipper„… aber war stets gut informiert“ - Bernhard Schipper: Werkschau Neue Sorbische Kunst
Grassi-Museum für Angewandte Kunst
10.00 Uhr – 18.00 Uhr
Besuchern des Wave-Gotik-Treffens wird freier Eintritt zur Dauerausstellung gewährt sowie zu den folgenden Sonderausstellungen:„The Souldo of Objects“ – Angewandte Kunst aus Lateinamerika
„Gefäß / Skulptur 5“ - Deutsche und Internationale Keramik seit 1946
„Zauber der Revue“- Art Déco-Dosen mit Tanz- und Varietéfiguren
12.00 Uhr – 16.00 Uhr
Pop-up-Ausstellung: „Mode, Tod und Trauer im Spiegel der Bücher“Die Bibliothek des GRASSI-Museums für Angewandte Kunst präsentiert ausgewählte Bücher zu Facetten der Schwarzen Szene aus ihrem Bestand. Werft einen Blick auf kunstvoll illustrierte historische Modezeitschriften und stöbert in Büchern zu Mode, Tod und Trauer, Kunst und Kultur. Begleitend zur Ausstellung lädt ein Quiz dazu ein, das eigene Wissen zu testen und Neues zu entdecken.
Grassi-Museum für Musikinstrumente
10.00 Uhr – 18.00 Uhr
Besuchern des Wave-Gotik-Treffens wird freier Eintritt gewährt in die Dauerausstellung:„Die Suche nach dem vollkommenen Klang“ – Ein Einblick in die Leipziger Musikgeschichte sowie in die vielfältige Welt der Musikinstrumente“
11.00 Uhr - 12.45 Uhr
Kino-Orgel & Stummfilm (analoge 16mm-Filmprojektion)„The Hunchback of Notre Dame“ (Der Glöckner von Notre Dame) USA, 1923, Regie: Wallace Worsley, 16mm-Kopie, englische Zwischentitel
Mit dieser spektakulären Großproduktion nach Victor Hugo (1802–1885), für die auf dem Studiogelände von Universal Bauten in Originalgröße hergestellt wurden, setzte das Studio neue Maßstäbe im Hollywood-Monumentalfilm. Mit der Rolle der Titelfigur begann Lon Chaneys steile Karriere als Horror-Darsteller. Die Weimarer Presse bewarb den Film im Dezember 1924 mit den Worten: „Die an und für sich schon höchst spannende Handlung wird durch die monumentale Bildwirkung des Films, seine Massenszenen mit über 3000 Personen und die glänzende Wiedergabe erster amerikanischer Darsteller noch um ein ganz beträchtliches erhöht.“
Stummfilmmusiker Richard Siedhoff begleitet den Klassiker live an der historischen Welte-Kinoorgel. Treffpunkt: Kassenfoyer
Grassi-Museum für Völkerkunde
10.00 Uhr – 18.00 Uhr
Besuchern des Wave-Gotik-Treffens wird freier Eintritt gewährt.Mit dem Programm „REINVENTING GRASSI.SKD“ wird das Museum derzeit neu gestaltet.
11.00 Uhr - 12.00 Uhr
Führung durch die Museen für Völkerkunde und Angewandte Kunst: "Das Streben nach Schönheit:Perspektiven aus aller Welt"
Kommt mit auf eine Tour durch das Museum für Angewandte Kunst und ins Museum für Völkerkunde. Gezeigt wird die Vielfalt und das universelle Streben nach Schönheit, das die Menschheit seit jeher verbindet. In dieser faszinierenden Museumsführung werden die oft unerreichbaren Schönheitsideale beleuchtet, die in der westlichen Welt vorherrschen, und sie werden anderen Ideen von Schönheit gegenüber gestellt. (max. 25 Personen)
Treffpunkt: Kassenfoyer
13.00 Uhr – 14.00 Uhr
Führung: „Inszenierung des Bösen“Taucht ein in die faszinierende Welt der Inszenierung des Bösen in unterschiedlichen kulturellen Kontexten! Der Rundgang setzt sich mit den komplexen Themen Moral, Macht und menschlichen Abgründen auseinander. Erlebt ausgewählte Exponate, die „das Böse“ in seinen unterschiedlichsten Facetten darstellen. (max. 25 Personen)
Treffpunkt: Kassenfoyer
15.00 Uhr – 16.00 Uhr
Führung: „Tod, Sterben und Übergänge in der Welt“Bei dieser speziellen Museumstour sollen einige Rituale und Traditionen erkundet werden, die verschiedene Kulturen im Umgang mit dem Tod entwickelt haben. Erlebt ausgewählte Exponate, die die Vielfalt der menschlichen Erfahrungen im Angesicht des Todes widerspiegeln, kommt mit auf einen abwechslungsreichen Rundgang der Übergänge. (max. 25 Personen)
Treffpunkt: Kassenfoyer
16.00 – 18.00 Uhr
Workshop: Schattenseite - Dein NotizheftIm Workshop werden die Notizhefte eigenständig gebunden und anschließend kreativ gestaltet. Cover und Seiten können mit Marmorierungen, Wachssiegeln, Symbolen oder filigranen Ornamenten verziert werden. So entstehen individuelle, mystische Notizhefte, die als persönliche Unikate den Gothic-Stil widerspiegeln. Material und Werkzeuge stehen bereit. (max. 15 Personen, Werkstattkosten: 4€ mit WGT-Bändchen)
Haus Böttchergäßchen / Stadtgeschichtliches Museum
10.00 Uhr – 18.00 Uhr
Besuchern des Wave-Gotik-Treffens wird freier Eintritt gewährt zur Sonderausstellung:„Sonne. Satt. Sommer in Leipzig“
Sonne satt – das wünschen sich viele Leipziger im Sommer seit eh und je. Endlich erfüllt sich die Sehnsucht nach Licht, Luft und Lässigkeit. Lange Tage und laue Nächte bestimmen dieses besondere Lebensgefühl. Sommer heißt auch Urlaub, ob daheim oder in der Ferne. Erinnerungen daran lebten in Super-Acht-Filmen und Videokassetten weiter und füllen heute Speicherkarten. Sommer verspricht fröhliche Mode, Eis am Stiel, Grillpartys, Feste und Konzerte im Freien. Und er verheißt vor allem Badevergnügen, ob in Seen, Flüssen oder in längst vergessenen Natur- und Freibädern. Bademode und Schwimmstile wechseln ebenso wie der Freiluftsport. Doch allein dieser sonnig-heitere Blick wäre nur die halbe Wahrheit. Extreme Hitzephasen, Dürreperioden und Unwetter gehören ebenso dazu und stellen Leipzig vor wachsende Herausforderungen. Die Natur in die Stadt zurückzuholen soll helfen, den Sommer erträglich zu machen. Gelingt dies nicht, haben viele schnell die Sonne satt. Die Ausstellung streift durch 400 Jahre Sommergefühle - mit fröhlich-frechen und erinnerungsstarken Objekten im Gepäck lädt sie dazu ein, diese Jahreszeit der Liebe und Lebenslust neu zu betrachten.
Haus des Buches
9.00 bis 17.00 Uhr
GEDOK-Jahresausstellung "Schattenmond"Die GEDOK - Gemeinschaft Deutscher und Österreichischer Künstlerinnenvereine - ist das älteste und europaweit größte Netzwerk von Künstlerinnen und Kunstfördernden. 1926 in Hamburg gegründet, feiert die GEDOK dieses Jahr den 100. Geburtstag. Das Anliegen des Verbandes ist es, künstlerische Talente von Frauen zu fördern und in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen. Die GEDOK Mitteldeutschland e.V. zeigt in ihrer Jahresausstellung "SCHATTENMOND" Kunstwerke aus den Bereichen der Malerei in Öl und Acryl, Tuschearbeiten, Skulpturen und Plastiken.
Ort: Foyer
14.00 – 16.00 Uhr
Führung durch die GEDOK-Jahresausstellung "Schattenmond"Hofgalerie Gestus
14.00 Uhr – 20.00 Uhr
Ausstellung: Hofgalerie GESTUS – Lichtbilder von Gerd LehmannDie Ausstellung zeigt circa 10.000 Aufnahmen aus 40 Jahren Photographie aus den Themenbereichen Beauty, Mode, Menschen, Landschaften, Architektur und Experimente, darunter auch Photos von Leuten und Bands aus der Schwarzen Szene, die zum großen Teil beim WGT entstanden sind. Zudem sind Motive der Zeit ab 1969 zu sehen, als Gerd Lehmann ein angesehener Mode- und Werbefotograf in der DDR war.
Eine Sonderausstellung zeigt derzeit „Beauties der Vorwendezeit“ (70er + 80er Jahre).
Von den Besuchern rund ums WGT 2026 erwünscht sich Gerd Lehmann eine Stimmzettelauswahl für die nächste Sonderausstellung zum Thema „Beauties der Nachwendezeit“ (90er + 2000er Jahre), also „Grufti-Porträts“ und Motive aus „illegalen“ Szenekneipen Leipzigs. Zu gewinnen gibt es dabei 13 attraktive Preise.
Euch erwarten also unzählige Photos (bis zu 2m groß) in der großen Durchfahrt, dem Hof, auf der Terrasse, im Keller, in der Haustreppe sowie in drei kleinen Räumen und im grünen Gärtchen mit Rosenstöcken, Weinreben, Pflaumenbäumen und Gemüsestauden. Sitzmöglichkeiten und ein Hexenhäuschen mit Süßigkeiten gibt es auch.
Museum der bildenden Künste
10.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Besuchern des Wave-Gotik-Treffens wird freier Eintritt gewährt in die folgenden Ausstellungen:Dauerausstellung: Vom Spätmittelalter bis zur beginnenden Moderne
Im 1. und 2. OG werden Werke der Museumssammlung aus fünf Jahrhunderten europäischer Kunstgeschichte präsentiert. Gemälde aus der Renaissance von Roger van der Weyden und Lucas Cranach d.Ä., Malerei des 17. Jahrhunderts aus den Niederlanden von Rachel Ruysch und Peter Paul Rubens sowie romantische Werke von Caspar David Friedrich und Johan Christian Clausen Dahl zeigen die Vielfältigkeit der Museumssammlungen
Sonderausstellungen:
Rosa Barba – „Under the Canopy“ (Rauminstallation)
Roxana Rios - „Ode to Eris“
(großformatigen Banner an der Fassade des MdbK sowie mehrere fotografische Interventionen in der Dauerausstellung)
Graphik im Fokus: Francisco de Goya
Die Ausstellung widmet sich der bedeutenden Graphikserie „Los Caprichos“ des spanischen Künstlers. Der 80 Blatt umfassende Radierzyklus Goyas (1746 -1828) zählt bis heute zu seinen bekanntesten Werken. Der 50-jährige Künstler kommentierte mit seinen Aquatinta-Radierungen kritisch die gesellschaftlichen und politischen Missstände Spaniens und demaskierte die Gesellschaft. Aktuelle Probleme wie Armut, Sexualität, Prostitution, Aberglauben und das überlebte Standesbewußtsein des Adels sind thematisiert. Die gesellschaftlichen Erschütterungen in Europa in Folge der Französischen Revolution hat Goya deutlich als Zwiespalt von Vernunft und Gefühl, traditionellen Normen und individuellen Bedürfnissen erfaßt. Die Werke, die visuellen Darstellungen und ihre Bildtitel, entziehen sich bis heute der direkten Übersetzbarkeit. Sie bilden vielmehr die Ambivalenz zum eigentlichen Thema. Goya verarbeitete viele Bildquellen, beispielsweise Emblembücher mit tiefgründigen und hintersinnigen Text-Bild-Kombinationen oder populäre Holzschnitt-Illustrationen.
Naturkundemuseum
9.00 Uhr – 18.00 Uhr
Besuchern des Wave-Gotik-Treffens wird freier Eintritt gewährt in die Dauerausstellung sowie zu:Abschiedswechselausstellung: Das Haus mit der Spinne – Geologie & Paläontologie
Charakteristisch für die Dauerausstellung sind die zahlreichen Dioramen, in denen Tiere und Pflanzen in typischen Lebenssituationen innerhalb ihrer natürlichen Umgebung gezeigt werden.
Die geologische und paläontologische Sammlung des Museums öffnet Einblicke in 600 Millionen Jahre Erdgeschichte. Fossilien und Gesteine erzählen von Kontinentwandel, vergangenen Ökosystemen und der Entwicklung vielfältiger Tier- und Pflanzengruppen. Die Ausstellung macht diesen wissenschaftlichen Schatz erlebbar.
Promenaden Hauptbahnhof
5.00 Uhr – 23.00 Uhr (täglich vom 14. – 25. Mai)
Ausstellung: „Rost und Glanz“ – Die Steampunk-Ausstellung zum WGT 2026Es stellen aus: Frank Smolke aus Leipzig und Claus Peter Stoffels alias Steampunk aus Kassel.
Als gelernter Werkzeugmacher und jahrzehntelanger Prüfmittelbeauftragter in der Feinmechanik bringt Claus-Peter Stoffels beste Voraussetzungen für seine Kunstwerke mit.
Er kreiert unterschiedliche Alltagsgegenstände: Armbanduhren, Wanduhren, Kaminuhren, Regulatoren, Feuerzeuge, Stifte, Telefonhüllen, Lichtobjekte, Lampen und nicht zu vergessen, sein E-Bike, das einer Harley-Davidson von 1911 nachempfunden wurde. Seine verwendeten Materialien sind fast alle alt, fast schon historisch und mit Kupfer und Messing entstehen in manueller Handarbeit einzigartige Unikate ohne nur ein einziges maschinell gefertigtes Teil.
Frank Smolke fertigte zunächst kleinere Bilder und Objekte aus Fundstücken – aus Verpackungen, Deckeln und bereits Gebrauchtem. Mit der Zeit wurden die Arbeiten größer und aufwändiger. Als der Plan gefaßt wurde, das WGT 2026 im eigenen Outfit zu besuchen, entstand bereits 2025 das erste vollständige Gewand. Aus einer Weinkiste, einem Lüfterrad und allerlei Kleinteilen wurde ein Rucksack gebaut und durch eine passende Armbrust ergänzt. Bis heute sind zahlreiche weitere Objekte, Bilder, Taschen und Rucksäcke sowie Schuhe, Zylinder und vielfältiges Beiwerk entstanden. Zur Oberflächengestaltung werden eine Spezialfarbe, die Echtrost erzeugt, sowie verschiedene Wachse eingesetzt, um den Objekten eine charakteristische Patina und Optik zu verleihen. So entstehen komplette „Outfits“ – vom Schuh bis zum Zylinder – in denen alle Elemente aufeinander abgestimmt sind.
Torhaus Dölitz (Gewölbesaal)
ab 11.00 Uhr
Ausstellung: Nils Franke „Zwischen Schönheit & Unbehagen“Die Ausstellung führt in die Malerei und Objektwelt von Nils Franke: Porträts, Fliegenarbeiten und symbolische Setzungen, in denen Vergänglichkeit, Erinnerung und Verwandlung ineinandergreifen. Ausgehend von historischen Bildvorlagen entstehen Gemälde, die Vertrautes aufnehmen und in eine eigene, gegenwärtige Präsenz überführen. Die für Franke charakteristischen Arbeiten mit Fliegen verbinden Zerfall und Schönheit zu einer eigentümlichen Form von Ästhetik, in der Ekel und Faszination nah beieinander liegen. Mit Yggdrasil tritt ein weiteres Motiv hinzu: nicht als feste Erzählung, sondern als Zeichen, Struktur und Spur von Verbindung, Wachstum und Auflösung. Eine Ausstellung zwischen unmittelbarer Anziehung und stiller Irritation - atmosphärisch dicht, dunkel und getragen von der Spannung zwischen Schönheit und Vergänglichkeit und dem Unbehagen, das beiden innewohnt.
Zinnfigurenmuseum im Torhaus Dölitz
10.00 Uhr – 17.00 Uhr
Besuchern des Wave-Gotik-Treffens wird freier Eintritt gewährt.Das Zinnfigurenmuseum gehört zu den größten Museen seiner Art in Europa. Auf drei Etagen werden über 100.000 Zinnfiguren präsentiert. Einer der Höhepunkte ist das ca. 25 Quadratmeter umfassende Groß-Diorama der Kampfhandlungen des 18. Oktober 1813 auf dem südlichen Schlachtfeld der Völkerschlacht bei Leipzig.
Sonnabend, 23. Mai 2026
Ägyptisches Museum
10.00 Uhr – 17.00 Uhr
Besuchern des Wave-Gotik-Treffens freier Eintritt gewährt.14.00 Uhr (2 Führungen parallel)
Führung: „Leben im Dies- und Jenseits“Im antiken Ägypten setzten sich die Menschen bereits zu Lebzeiten intensiv mit dem Tod auseinander und bereiteten sich auf ein Leben nach dem Tod vor. Die Führung gibt einen Einblick, wie man sich dieses Leben im Jenseits vorstellte, welche Vorbereitungen getroffen werden mußten und wie man im Alten Ägypten mit Sterblichkeit umging.
(mit Prof. Holger Kockelmann und Jana Helmbold-Doyé)
15.30 Uhr
Guided tour in English: „Life and Death in Ancient Egypt“(Englischsprachige Führung mit Jaqueline Stock)
Agra Café
ab 11.00 Uhr
Ausstellung mit Kunstwerken von Ron Kuhwede (Fotografie), Leander Wennige (Skulptur), Leni Deschner (Malerei, Zeichnung), Tanja Deschner (Malerei, Zeichnung), Susan Illingworth (Collage) und Dicle Kara (Zeichnung)Altes Rathaus / Stadtgeschichtliches Museum
10.00 Uhr – 18.00 Uhr
Dauerausstellungen:„Leipzig Original - Stadtgeschichte vom Mittelalter bis zur Völkerschlacht“ und „Moderne Zeiten - Von der Industrialisierung bis zur Gegenwart“
14.00 Uhr sowie 14.30 Uhr
30-minütige Kurzführung: Vor den Augen aller zur Schande ausgestelltUnterirdische Gewölbe mit Straf- und Folterinstrumenten sowie käfigartige Zellen sind Zeugnisse der grausamen Rechtspflege in den vergangenen Jahrhunderten. Leipzigs Verlies und Folterkammer können entdeckt werden.
Treffpunkt: Altes Rathaus, Durchgang zwischen Markt und Naschmarkt (in der Mitte des Gebäudes)
Antikenmuseum der Universität Leipzig
12.00 Uhr -16.00 Uhr
Besuchern des Wave-Gotik-Treffens wird zur Dauerausstellung und zur folgenden Veranstaltung freier Eintritt gewährt.12.00 Uhr
Interaktiver Workshop in der Gipsabgußsammlung: „Antike Stilentwicklung 101“(Veranstaltungsort: Dittrichring 13, 1. OG., Einlaß über die Klingel der G2 Kunsthalle)
In kleinen Gruppen erschließen die Teilnehmer in einem rund 90-minütigen Workshop anhand ausgewählter Gipsabgüsse Epochen der griechischen Plastik und deren Stilmerkmale. Ergänzt wird das Format durch eine Fotostation, die dazu einlädt, diesen besonderen Moment festzuhalten. Die atmosphärische Gipsabgußsammlung in einem ehemaligen DDR-Datenverarbeitungszentrum bildet dabei einen spannungsvollen Rahmen zwischen antiker Kunst und Architekturgeschichte.
Wer teilnehmen möchte, möge sich bis zum Freitag, den 22.05. verbindlich anmelden über:
paedagogik.am@uni-leipzig.de.
Deutsches Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek
10.00 Uhr – 18.00 Uhr
Freier Eintritt zu den Ausstellungen15.00 Uhr – 16.00 Uhr
Führung durch die Sonderausstellung: „Waffe Buchumschlag! Foto, Cover und Propaganda in den 1930er Jahren“(Treffpunkt: Museumsfoyer)
Mit der Ausstellung widmet sich das Deutsche Buch- und Schriftmuseum mit Blick auf die 30er Jahre exemplarisch der Frage, wie sich in gesellschaftspolitisch aufgeheizten Zeiten auf den Covern von Büchern politische Diskurse und ideologische Kämpfe widerspiegeln – inwieweit der Buchumschlag zur Waffe wird.
Deutsches Kleingärtnermuseum
10.00 Uhr – 17.00 Uhr
Besuchern des Wave-Gotik-Treffens wird freier Eintritt gewährt.12.00 Uhr sowie 14.00 Uhr
Rundgang: Beim Flanieren durch die historische Gartenanlage und die Schaugärten wird die Geschichte der Schreberbewegung vorgestellt. (Dauer ca. 1 Stunde)Inmitten einer denkmalgeschützten Gartenanlage und am Standort des ältesten Schrebervereins empfängt das Museum seit 1996 interessierte Gäste. Weltweit einmalig wird in der Dauerausstellung, der wechselnden Kabinettausstellung und den drei Schaugärten die Entstehungsgeschichte des Kleingartenwesens gezeigt und anschaulich vermittelt.
Die große zentrale Wiese mit Spielplatz sowie der urige Biergarten laden des Weiteren zum Verweilen und Schmausen ein.
Deutsches Museum für Galvanotechnik
11.00 Uhr – 16.00 Uhr
Ausstellung: „Steampunk trifft Alte Meister“Die Ausstellung verschmilzt zwei Welten auf höchst inspirierende Weise – die zeitlose Meisterschaft der klassischen Malerei und die verspielte, industrielle Fantasie des Steampunk. Fotos bekannter Altmeistergemälde wurden kreativ mit Steampunk-Accessoires verändert und erhalten so eine völlig neue Anmutung.
Neben der Steampunk-Ausstellung können die Räume des Deutschen Museums für Galvanotechnik besichtigt werden.
Die Sammlung zeigt Bücher, Dokumente, Maschinen und andere Materialien, um die Bedeutung galvanotechnischer Verfahren von der Vergangenheit bis in die Zukunft zu verdeutlichen. Unter Galvanotechnik versteht man elektrochemische Prozesse zur Beschichtung von Oberflächen mit Metallionen, etwa zum Schutz gegen Korrosion und Verschleiß.
Galerie KK5
12.00 Uhr – 18.00 Uhr
Ausstellungen:„… aber war stets gut informiert“ - Bernhard Schipper: Werkschau Neue Sorbische Kunst
Präsentiert wird das vielschichtige Werk des 1970 in Bautzen geborenen Künstlers Bernhard Schipper. Die Ausstellung kuratiert drei Jahrzehnte seines Schaffens und lädt das Publikum zu einer visuellen Spurensuche ein.
„Dezenter Widerstand“ – Axel und Peter Pfefferkorn
Die Ausstellung zeigt, wie die Leipziger Künstlerbrüder Axel und Peter Pfefferkorn auch unter den schwierigen politischen und gesellschaftlichen Bedingungen der DDR durch ihre Werke Stellung bezogen. Im Zentrum stehen Werke aus den 80er Jahren: Die Bühnenmodelle von Axel Pfefferkorn präsentieren leise Systemkommentare. Die Holzstiche Peter Pfefferkorns gehen zum Teil eindrücklich, aber immer feinsinnig in die Kritik. Ergänzt werden die Arbeiten durch zeitgenössische Zeichnungen mit politischen Kommentierungen.
Ohne Fingerzeig lädt die Ausstellung zum Dialog ein über die Möglichkeiten des dezenten Widerstands in der Kunst in autoritären Zeiten.
15.00 Uhr
Führung durch die Ausstellung mit dem Künstler Bernhard Schipper„… aber war stets gut informiert“ - Bernhard Schipper: Werkschau Neue Sorbische Kunst
Grassi-Museum für Angewandte Kunst
10.00 Uhr – 18.00 Uhr
Besuchern des Wave-Gotik-Treffens wird freier Eintritt zur Dauerausstellung gewährt sowie zu den folgenden Sonderausstellungen:„The Souldo of Objects“ – Angewandte Kunst aus Lateinamerika
„Gefäß / Skulptur 5“ - Deutsche und Internationale Keramik seit 1946
„Zauber der Revue“- Art Déco-Dosen mit Tanz- und Varietéfiguren
10.00 Uhr – 12.00 Uhr und 13.00 Uhr – 15.00 Uhr
Führung und Gespräch: Unter der Lupe: Die Kleidermode des Empire und ihre WurzelnDer erstaunliche Wandel der Mode im ausgehenden 18. Jahrhundert fiel nicht vom Himmel, auch wenn es auf den ersten Blick so aussehen mag. Anhand von Exponaten und Repliken wird diese turbulente Zeit kostümhistorisch genauer betrachtet und dabei auch auf Konstruktion, Trageweise und Unterbau eingegangen. Mit Ann-Dorothee Schlüter.
Treffpunkt: Kassenfoyer
12.00 Uhr – 16.00 Uhr
Pop-up-Ausstellung: „Mode, Tod und Trauer im Spiegel der Bücher“Die Bibliothek des GRASSI-Museums für Angewandte Kunst präsentiert ausgewählte Bücher zu Facetten der Schwarzen Szene aus ihrem Bestand. Werft einen Blick auf kunstvoll illustrierte historische Modezeitschriften und stöbert in Büchern zu Mode, Tod und Trauer, Kunst und Kultur. Begleitend zur Ausstellung lädt ein Quiz dazu ein, das eigene Wissen zu testen und Neues zu entdecken.
Grassi-Museum für Musikinstrumente
10.00 Uhr – 18.00 Uhr
Besuchern des Wave-Gotik-Treffens wird freier Eintritt gewährt in die Dauerausstellung:„Die Suche nach dem vollkommenen Klang“ – Ein Einblick in die Leipziger Musikgeschichte sowie in die vielfältige Welt der Musikinstrumente“
Grassi-Museum für Völkerkunde
10.00 Uhr – 18.00 Uhr
Besuchern des Wave-Gotik-Treffens wird freier Eintritt gewährt.Mit dem Programm „REINVENTING GRASSI.SKD“ wird das Museum derzeit neu gestaltet.
11.00 Uhr – 12.00 Uhr
Führung: „Inszenierung des Bösen“Taucht ein in die faszinierende Welt der Inszenierung des Bösen in unterschiedlichen kulturellen Kontexten! Der Rundgang setzt sich mit den komplexen Themen Moral, Macht und menschlichen Abgründen auseinander. Erlebt ausgewählte Exponate, die „das Böse“ in seinen unterschiedlichsten Facetten darstellen.
(max. 25 Personen)
Treffpunkt: Kassenfoyer
13.00 Uhr – 14.00 Uhr
Führung: „Tod, Sterben und Übergänge in der Welt“Bei dieser speziellen Museumstour sollen einige Rituale und Traditionen erkundet werden, die verschiedene Kulturen im Umgang mit dem Tod entwickelt haben. Erlebt ausgewählte Exponate, die die Vielfalt der menschlichen Erfahrungen im Angesicht des Todes widerspiegeln, kommt mit auf einen abwechslungsreichen Rundgang der Übergänge.
(max. 25 Personen)
Treffpunkt: Kassenfoyer
15.00 Uhr - 16.00 Uhr
Führung durch die Museen für Völkerkunde und Angewandte Kunst: "Das Streben nach Schönheit: Perspektiven aus aller Welt"Kommt mit auf eine Tour durch das Museum für Angewandte Kunst und ins Museum für Völkerkunde. Gezeigt wird die Vielfalt und das universelle Streben nach Schönheit, das die Menschheit seit jeher verbindet. In dieser faszinierenden Museumsführung werden die oft unerreichbaren Schönheitsideale beleuchtet, die in der westlichen Welt vorherrschen, und sie werden anderen Ideen von Schönheit gegenüber gestellt.
(max. 25 Personen)
Treffpunkt: Kassenfoyer
16.00 Uhr – 18.00 Uhr
Workshop: „Mini-Spell Jars“Gestaltet eigene mystische Zauberfläschchen! Füllt kleine Gläser mit schwarzen Perlen, getrockneten Kräutern, Glitzer und geheimnisvollen Symbolen und kreiert so ein persönliches Amulett oder Deko-Stück. Ein einmaliger Workshop, um eure Kreativität zu entfalten und ein kleines Stück Magie mitzunehmen. Material und Werkzeuge stehen bereit. (max. 15 Personen, Werkstattkosten: 4€ mit WGT-Bändchen)
Treffpunkt: Kassenfoyer
Gutenberg Verlag und Druckerei
13.00 Uhr - 18.00 Uhr
Ausstellung:„Kunst liebt Tod“ - Kunstwerke, die Mut, Schönheit und Vergänglichkeit vereinen
Die Galerie „Kunst liebt Mut“ gastiert bei Gutenberg Verlag und Druckerei und präsentiert dort Kunstwerke von:
- Florentine Joop: Zeichnungen und Gemälde, die das Unausweichliche fühlbar machen.
- Jea Pics: In ihren Werken ist der Tod kein Abschluß, sondern ein Zustand, aus dem Neues hervorgeht. Lumineszente Pilze nähren sich vom Vergangenen und bilden eine Schwelle zwischen sichtbarer und verborgener Welt.
- Holger Much: Märchenhaftes trifft auf Dunkles. Digitale Kunst auf alten Drucktechniken, mystisch und ausdrucksstark.
14.00 Uhr – 16.00 Uhr
„Kunst liebt Tod“: Ein dunkler Salon über das Werden und Vergehen.Der Tod selbst ist wohl eine der größten Musen für kreatives Schaffen. In der Kulisse der Gutenberg Verlag & Druckerei bitten wir ihn ins Rampenlicht. Wir schauen hin, nehmen ihn auseinander und entzaubern ihn vielleicht ein bißchen.
Müssen Künstler den Tod lieben? Finde es heraus!
Ein Salon für alle, die sich für Rechtsmedizin, „True Crime“ und viktorianischen Leichenraub begeistern.
Die Künstlerin Florentine Joop bittet zum Gespräch: Gemeinsam mit Stefan Griep (Rechtsmedizin) und Ingmar Jeßulat (Lyrik & Musik) beleuchtet sie die Anatomie der Muse Tod. Dich erwartet ein außergewöhnlicher Dreiklang aus Musik, Gespräch und Lesung. Umgeben von den Werken von Jea Pics, Holger Much und Florentine selbst laden wir dich ein, über die Kunst des Sterbens zu sprechen. Wir reden über die Melancholie der Vergänglichkeit und rechtliche Abgründe.
Bring deine Fragen mit!
Haus Böttchergäßchen / Stadtgeschichtliches Museum
10.00 Uhr – 18.00 Uhr
Besuchern des Wave-Gotik-Treffens wird freier Eintritt gewährt zur Sonderausstellung:„Sonne. Satt. Sommer in Leipzig“
Sonne satt – das wünschen sich viele Leipziger im Sommer seit eh und je. Endlich erfüllt sich die Sehnsucht nach Licht, Luft und Lässigkeit. Lange Tage und laue Nächte bestimmen dieses besondere Lebensgefühl. Sommer heißt auch Urlaub, ob daheim oder in der Ferne. Erinnerungen daran lebten in Super-Acht-Filmen und Videokassetten weiter und füllen heute Speicherkarten. Sommer verspricht fröhliche Mode, Eis am Stiel, Grillpartys, Feste und Konzerte im Freien. Und er verheißt vor allem Badevergnügen, ob in Seen, Flüssen oder in längst vergessenen Natur- und Freibädern. Bademode und Schwimmstile wechseln ebenso wie der Freiluftsport. Doch allein dieser sonnig-heitere Blick wäre nur die halbe Wahrheit. Extreme Hitzephasen, Dürreperioden und Unwetter gehören ebenso dazu und stellen Leipzig vor wachsende Herausforderungen. Die Natur in die Stadt zurückzuholen soll helfen, den Sommer erträglich zu machen. Gelingt dies nicht, haben viele schnell die Sonne satt. Die Ausstellung streift durch 400 Jahre Sommergefühle - mit fröhlich-frechen und erinnerungsstarken Objekten im Gepäck lädt sie dazu ein, diese Jahreszeit der Liebe und Lebenslust neu zu betrachten.
Hofgalerie Gestus
14.00 Uhr – 20.00 Uhr
Ausstellung: Hofgalerie GESTUS – Lichtbilder von Gerd LehmannDie Ausstellung zeigt circa 10.000 Aufnahmen aus 40 Jahren Photographie aus den Themenbereichen Beauty, Mode, Menschen, Landschaften, Architektur und Experimente, darunter auch Photos von Leuten und Bands aus der Schwarzen Szene, die zum großen Teil beim WGT entstanden sind. Zudem sind Motive der Zeit ab 1969 zu sehen, als Gerd Lehmann ein angesehener Mode- und Werbefotograf in der DDR war.
Eine Sonderausstellung zeigt derzeit „Beauties der Vorwendezeit“ (70er + 80er Jahre). Von den Besuchern rund ums WGT 2026 erwünscht sich Gerd Lehmann eine Stimmzettelauswahl für die nächste Sonderausstellung zum Thema „Beauties der Nachwendezeit“ (90er + 2000er Jahre), also „Grufti-Porträts“ und Motive aus „illegalen“ Szenekneipen Leipzigs. Zu gewinnen gibt es dabei 13 attraktive Preise.
Euch erwarten also unzählige Photos (bis zu 2m groß) in der großen Durchfahrt, dem Hof, auf der Terrasse, im Keller, in der Haustreppe sowie in drei kleinen Räumen und im grünen Gärtchen mit Rosenstöcken, Weinreben, Pflaumenbäumen und Gemüsestauden. Sitzmöglichkeiten und ein Hexenhäuschen mit Süßigkeiten gibt es auch.
Museum der bildenden Künste
10.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Besuchern des Wave-Gotik-Treffens wird freier Eintritt gewährt in die folgenden Ausstellungen:Dauerausstellung: Vom Spätmittelalter bis zur beginnenden Moderne
Im 1. und 2. OG werden Werke der Museumssammlung aus fünf Jahrhunderten europäischer Kunstgeschichte präsentiert. Gemälde aus der Renaissance von Roger van der Weyden und Lucas Cranach d.Ä., Malerei des 17. Jahrhunderts aus den Niederlanden von Rachel Ruysch und Peter Paul Rubens sowie romantische Werke von Caspar David Friedrich und Johan Christian Clausen Dahl zeigen die Vielfältigkeit der Museumssammlungen
Sonderausstellungen:
Rosa Barba – „Under the Canopy“ (Rauminstallation)
Roxana Rios - „Ode to Eris“
(großformatigen Banner an der Fassade des MdbK sowie mehrere fotografische Interventionen in der Dauerausstellung)
Graphik im Fokus: Francisco de Goya
Die Ausstellung widmet sich der bedeutenden Graphikserie „Los Caprichos“ des spanischen Künstlers. Der 80 Blatt umfassende Radierzyklus Goyas (1746 -1828) zählt bis heute zu seinen bekanntesten Werken. Der 50-jährige Künstler kommentierte mit seinen Aquatinta-Radierungen kritisch die gesellschaftlichen und politischen Missstände Spaniens und demaskierte die Gesellschaft. Aktuelle Probleme wie Armut, Sexualität, Prostitution, Aberglauben und das überlebte Standesbewußtsein des Adels sind thematisiert. Die gesellschaftlichen Erschütterungen in Europa in Folge der Französischen Revolution hat Goya deutlich als Zwiespalt von Vernunft und Gefühl, traditionellen Normen und individuellen Bedürfnissen erfaßt. Die Werke, die visuellen Darstellungen und ihre Bildtitel, entziehen sich bis heute der direkten Übersetzbarkeit.
Sie bilden vielmehr die Ambivalenz zum eigentlichen Thema. Goya verarbeitete viele Bildquellen, beispielsweise Emblembücher mit tiefgründigen und hintersinnigen Text-Bild-Kombinationen oder populäre Holzschnitt-Illustrationen.
15.00 Uhr
Führung: „Born to Die“Das Leben ist voller Höhen und Tiefen - mal fühlen wir uns dem Leben näher, mal schauen wir dem Tod in die Augen. Folgt dem Kreislauf des Lebens bei den herausragenden Kunstwerken von Caspar David Friedrich, Johann Christian Clausen Dahl, Arnold Böcklin und Max Klinger.
Naturkundemuseum
9.00 Uhr – 18.00 Uhr
Besuchern des Wave-Gotik-Treffens wird freier Eintritt gewährt in die Ausstellungen10.00 Uhr – 16.00 Uhr
Schaupräparation:„Ein Waldkauz erwacht zu neuem Leben – Die Kunst der Tierpräparation“
Erlebt hautnah, wie Präparatorin Louisa Bosse einem Waldkauz durch die Kunst der Taxidermie neues Leben einhaucht. Begleitet die faszinierende Arbeit der Tierpräparation und erhaltet exklusive Einblicke in den Prozeß bis zur finalen Gestaltung des Präparats. Kollege Markus Ranft beantwortet Fragen zu diesem traditionsreichen Handwerk.
Nachdem alle relevanten Daten des Tieres – wie Fundort, Funddatum und Maße – sorgfältig erfaßt, die Haut gereinigt und konserviert sowie ein künstlicher Körper als Träger für das spätere Präparat angefertigt worden sind, folgt der eigentliche Präparationsprozeß.
Zu sehen ist die Montage der Haut des Waldkauzes auf den zuvor hergestellten künstlichen Körper: Der Vogel wird in eine natürliche Haltung gebracht, das Federkleid präzise ausgerichtet und sorgfältig arrangiert. Diese Schaupräparation bietet eine seltene Gelegenheit, Taxidermie als Zusammenspiel von Wissenschaft, Handwerk und Kunst aus nächster Nähe zu erleben.
Promenaden Hauptbahnhof
5.00 Uhr – 23.00 Uhr (täglich vom 14. – 25. Mai)
Ausstellung: „Rost und Glanz“ – Die Steampunk-Ausstellung zum WGT 2026Es stellen aus: Frank Smolke aus Leipzig und Claus Peter Stoffels alias Steampunk aus Kassel.
Als gelernter Werkzeugmacher und jahrzehntelanger Prüfmittelbeauftragter in der Feinmechanik bringt Claus-Peter Stoffels beste Voraussetzungen für seine Kunstwerke mit.
Er kreiert unterschiedliche Alltagsgegenstände: Armbanduhren, Wanduhren, Kaminuhren, Regulatoren, Feuerzeuge, Stifte, Telefonhüllen, Lichtobjekte, Lampen und nicht zu vergessen, sein E-Bike, das einer Harley-Davidson von 1911 nachempfunden wurde. Seine verwendeten Materialien sind fast alle alt, fast schon historisch und mit Kupfer und Messing entstehen in manueller Handarbeit einzigartige Unikate ohne nur ein einziges maschinell gefertigtes Teil.
Frank Smolke fertigte zunächst kleinere Bilder und Objekte aus Fundstücken – aus Verpackungen, Deckeln und bereits Gebrauchtem. Mit der Zeit wurden die Arbeiten größer und aufwändiger. Als der Plan gefaßt wurde, das WGT 2026 im eigenen Outfit zu besuchen, entstand bereits 2025 das erste vollständige Gewand. Aus einer Weinkiste, einem Lüfterrad und allerlei Kleinteilen wurde ein Rucksack gebaut und durch eine passende Armbrust ergänzt. Bis heute sind zahlreiche weitere Objekte, Bilder, Taschen und Rucksäcke sowie Schuhe, Zylinder und vielfältiges Beiwerk entstanden. Zur Oberflächengestaltung werden eine Spezialfarbe, die Echtrost erzeugt, sowie verschiedene Wachse eingesetzt, um den Objekten eine charakteristische Patina und Optik zu verleihen. So entstehen komplette „Outfits“ – vom Schuh bis zum Zylinder – in denen alle Elemente aufeinander abgestimmt sind.
Torhaus Dölitz (Gewölbesaal)
ab 11.00 Uhr
Ausstellung: Nils Franke „Zwischen Schönheit & Unbehagen“Die Ausstellung führt in die Malerei und Objektwelt von Nils Franke: Porträts, Fliegenarbeiten und symbolische Setzungen, in denen Vergänglichkeit, Erinnerung und Verwandlung ineinandergreifen. Ausgehend von historischen Bildvorlagen entstehen Gemälde, die Vertrautes aufnehmen und in eine eigene, gegenwärtige Präsenz überführen. Die für Franke charakteristischen Arbeiten mit Fliegen verbinden Zerfall und Schönheit zu einer eigentümlichen Form von Ästhetik, in der Ekel und Faszination nah beieinander liegen. Mit Yggdrasil tritt ein weiteres Motiv hinzu: nicht als feste Erzählung, sondern als Zeichen, Struktur und Spur von Verbindung, Wachstum und Auflösung. Eine Ausstellung zwischen unmittelbarer Anziehung und stiller Irritation - atmosphärisch dicht, dunkel und getragen von der Spannung zwischen Schönheit und Vergänglichkeit und dem Unbehagen, das beiden innewohnt.
13.00 Uhr
Künstlergespräch und Führung durch die Ausstellung „Zwischen Schönheit & Unbehagen“Zinnfigurenmuseum im Torhaus Dölitz
10.00 Uhr – 17.00 Uhr
Besuchern des Wave-Gotik-Treffens wird freier Eintritt gewährt.Das Zinnfigurenmuseum gehört zu den größten Museen seiner Art in Europa. Auf drei Etagen werden über 100.000 Zinnfiguren präsentiert. Einer der Höhepunkte ist das ca. 25 Quadratmeter umfassende Groß-Diorama der Kampfhandlungen des 18. Oktober 1813 auf dem südlichen Schlachtfeld der Völkerschlacht bei Leipzig.
Sonntag, 24. Mai 2026
Ägyptisches Museum
10.00 Uhr – 17.00 Uhr
Besuchern des Wave-Gotik-Treffens freier Eintritt gewährt.14.00 Uhr (2 Führungen parallel)
Führung: „Leben im Dies- und Jenseits“Im antiken Ägypten setzten sich die Menschen bereits zu Lebzeiten intensiv mit dem Tod auseinander und bereiteten sich auf ein Leben nach dem Tod vor. Die Führung gibt einen Einblick, wie man sich dieses Leben im Jenseits vorstellte, welche Vorbereitungen getroffen werden mußten und wie man im Alten Ägypten mit Sterblichkeit umging.
(mit Prof. Holger Kockelmann und Jana Helmbold-Doyé)
Agra Café
ab 11.00 Uhr
Ausstellung mit Kunstwerken von Ron Kuhwede (Fotografie), Leander Wennige (Skulptur), Leni Deschner (Malerei, Zeichnung), Tanja Deschner (Malerei, Zeichnung), Susan Illingworth (Collage) und Dicle Kara (Zeichnung)Altes Rathaus / Stadtgeschichtliches Museum
10.00 Uhr – 18.00 Uhr
Dauerausstellungen:„Leipzig Original - Stadtgeschichte vom Mittelalter bis zur Völkerschlacht“ und „Moderne Zeiten - Von der Industrialisierung bis zur Gegenwart“
Antikenmuseum der Universität Leipzig
12.00 Uhr - 16.00 Uhr
Besuchern des Wave-Gotik-Treffens wird zur Dauerausstellung und den folgenden Führungen freier Eintritt gewährt.14.00 Uhr
Führung: „Rausch, Ekstase und Verschwörung – Der Bacchanalienskandal von 186 v. Chr.“Die Bacchanalien, Feste zu Ehren des Weingottes Bacchus, wurden wild und ausgelassen im antiken Rom gefeiert. Was als Vegetationsfest begann, entwickelte sich in den Augen des römischen Senats bald zu einem gefährlichen Kult jenseits aller Normen – voller Rausch, zügelloser Sexualität und grenzüberschreitender Rituale. 186 v. Chr. wurden die Anhänger des Bacchus dann beschuldigt, Giftmischer und Mörder zu sein. Doch was geschah wirklich bei den Bacchanalien?
Deutsches Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek
10.00 Uhr – 18.00 Uhr
Freier Eintritt zu den Ausstellungen11.00 Uhr – 14.00 Uhr
Präsentation: „Vielfarbige goldgeprägte Pracht!“ - historische Brokatpapiere aus den Sammlungen des BuchmuseumsDie um 1690 in Augsburg erfundenen, mit Blattmetall geprägten Brokatpapiere, gehören zu den prächtigsten und kostbarsten Blättern angewandter Graphik. Sie wurden vor allem für Huldigungsschriften, Hochzeitsreden oder Leichenpredigten und als Vorsatz- oder Einbandpapiere verwendet. Die Präsentation zeigt ausgewählte Beispiele als ganze Bögen, Blätter und Fragmente, aber auch Broschuren und Bücher aus unseren Sammlungen.
Ort: Museumsfoyer
11.00 Uhr - 14.00 Uhr
„Workshop“: Nachtschwärmer zum Selbermachen – Fledermäuse gestaltenFledermäuse in verschiedenen Varianten sind an diesem Tag unser Thema.
Gemeinsam entdecken wir die spannende Welt der Fledermäuse und gestalten unsere eigenen flatternden Kunstwerke. Wir zeigen Euch zwei Falttechniken und mit Hilfe von Schablonen gelingt auch eine einfache Version am Stiel.
Ort: Museumskabinett
12.30 Uhr - 13.30 Uhr
Führung: „Vom Schöfferhof zur Schnellpresse"Für die Gäste des WGT erläutert und demonstriert Peter Kühne in der Rolle von Peter Schöffer, einem historischen Weggefährten von Johannes Gutenberg, die grundlegenden Elemente der Gutenbergischen Erfindung.
Die Besucher können Handgießinstrument, Winkelhaken und Satzschiff in Aktion erleben. Der herausragende Fortschritt von Gutenbergs Druck mit beweglichen Lettern wird bei dem anschaulichen Vergleich zum Aufwand des Blockdrucks oder gar der Handschrift deutlich. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt die Auswirkungen der bahnbrechenden Erfindungen bis zur Schnellpresse im 19. Jahrhundert.
Treffpunkt: Museumsfoyer
14.00 Uhr - 16.00 Uhr
Lesung: Christian von Aster „Die Schwarze Kunst 4.0 - eine Lesung finsterer Tintengespinste“Um geneigte düstere Gemüter zu erfreuen, liest Christian von Aster – bestrebt, verschiedene Spielarten der Literatur miteinander zu versöhnen – nicht nur aus „Batman bei den Buddenbrooks“, sondern bringt darüber hinaus auch allerlei finstere Gedichte, Anekdoten und Seltsamkeiten zum Vortrag.
Ort: Neuer Vortragssaal
Deutsches Kleingärtnermuseum
10.00 Uhr – 17.00 Uhr
Besuchern des Wave-Gotik-Treffens wird freier Eintritt gewährt.Inmitten einer denkmalgeschützten Gartenanlage und am Standort des ältesten Schrebervereins empfängt das Museum seit 1996 interessierte Gäste. Weltweit einmalig wird in der Dauerausstellung, der wechselnden Kabinettausstellung und den drei Schaugärten die Entstehungsgeschichte des Kleingartenwesens gezeigt und anschaulich vermittelt.
Die große zentrale Wiese mit Spielplatz sowie der urige Biergarten laden des Weiteren zum Verweilen und Schmausen ein.
Deutsches Museum für Galvanotechnik
11.00 Uhr – 16.00 Uhr
Ausstellung: „Steampunk trifft Alte Meister“Die Ausstellung verschmilzt zwei Welten auf höchst inspirierende Weise – die zeitlose Meisterschaft der klassischen Malerei und die verspielte, industrielle Fantasie des Steampunk. Fotos bekannter Altmeistergemälde wurden kreativ mit Steampunk-Accessoires verändert und erhalten so eine völlig neue Anmutung.
Neben der Steampunk-Ausstellung können die Räume des Deutschen Museums für Galvanotechnik besichtigt werden.
Die Sammlung zeigt Bücher, Dokumente, Maschinen und andere Materialien, um die Bedeutung galvanotechnischer Verfahren von der Vergangenheit bis in die Zukunft zu verdeutlichen. Unter Galvanotechnik versteht man elektrochemische Prozesse zur Beschichtung von Oberflächen mit Metallionen, etwa zum Schutz gegen Korrosion und Verschleiß.
Galerie KK5
12.00 Uhr – 18.00 Uhr
Ausstellungen:„… aber war stets gut informiert“ - Bernhard Schipper: Werkschau Neue Sorbische Kunst
„Dezenter Widerstand“ – Axel und Peter Pfefferkorn
14.00 Uhr
Führung durch die Ausstellung mit dem Künstler Bernhard Schipper„… aber war stets gut informiert“ - Bernhard Schipper: Werkschau Neue Sorbische Kunst
Präsentiert wird das vielschichtige Werk des 1970 in Bautzen geborenen Künstlers Bernhard Schipper. Die Ausstellung kuratiert drei Jahrzehnte seines Schaffens und lädt das Publikum zu einer visuellen Spurensuche ein.
15.00 Uhr – 17.00 Uhr
Podiumsdiskussion: „Laibach, Lausitz, Lipsk – Was ist Neue Sorbische Kunst?“Eine diskursive Erkundung mit Bernhard Schipper (Künstler/ Leipzig) und Alexander Pehlemann (Zonic-Magazin/ Leipzig)
1984 formierte sich in Ljubljana um die seit 1980 aktive Industrial-Kunst-Band Laibach die Bewegung Neue Slowenische Kunst (NSK), die sich ästhetisch wie thematisch provokant in den Zerfallsprozess Spätjugoslawiens einmischte. Nach der Unabhängigkeit Sloweniens transformierte die Ur-NSK sich 1992 in einen virtuellen transnationalen Staat, den „NSK – state in time“. Diese soziale Plastik tausender Bürger wurde 2010 in deren Hände gelegt, was zur Gründung der Leipziger Gruppe „NSK Lipsk“ führte, die wiederum 2014 die 1st NSK Folk Art Biennale in der Spinnerei durchführte. Hier begegnete die bereits mit der slawischen Ortsnamenwahl angedeutete Idee einer von der Ur-NSK inspirierten, zugleich aber spezifisch weiterentwickelten Neuen Sorbischen Kunst den bereits Anfang der 1990er ästhetisch korrespondierenden Werken der Bautzener Kunstgruppe Riefenstahl, eingebracht von deren Mitglied Bernhard Schipper.
Bernhard Schipper diskutiert mit Alexander Pehlemann, dessen Publikations- und Präsentationsplattform Zonic den Terminus Neue Sorbische Kunst auch erstmalig in die Welt setzte, von der gemeinsamen Herkunft aus der DDR-Subkultur über den Sondercharakter im NSK-Kontext bis zu Zukunftspotentialen sorbischer Dekolonialisierung in Zeiten ansteigender Krisenballung.
Grassi-Museum für Angewandte Kunst
10.00 Uhr – 18.00 Uhr
Besuchern des Wave-Gotik-Treffens wird freier Eintritt zur Dauerausstellung gewährt sowie zu den folgenden Sonderausstellungen:„The Souldo of Objects“ – Angewandte Kunst aus Lateinamerika
„Gefäß / Skulptur 5“ - Deutsche und Internationale Keramik seit 1946
„Zauber der Revue“- Art Déco-Dosen mit Tanz- und Varietéfiguren
12.00 Uhr – 16.00 Uhr
Pop-up-Ausstellung: „Mode, Tod und Trauer im Spiegel der Bücher“Die Bibliothek des GRASSI-Museums für Angewandte Kunst präsentiert ausgewählte Bücher zu Facetten der Schwarzen Szene aus ihrem Bestand. Werft einen Blick auf kunstvoll illustrierte historische Modezeitschriften und stöbert in Büchern zu Mode, Tod und Trauer, Kunst und Kultur. Begleitend zur Ausstellung lädt ein Quiz dazu ein, das eigene Wissen zu testen und Neues zu entdecken.
10.30 – 12.30 Uhr und 13.30 – 15.30 Uhr
Führung und Gespräch: „Kimono – Tradition und Moderne“2.000 Jahre alt und kein bißchen aus der Mode. Dank beständigen Wandels und vieler Anpassungen bis in die Gegenwart ist das flexible Kleidungsstück auch bei heutigen Designern beliebt. Mit moderner Ankleidevorführung und Diana-Lucy Strahlendorf.
Treffpunkt: Kassenfoyer
10.30 – 12.30 Uhr
Führung und Gespräch: „Unter der Lupe“ - Die Kleidermode des Empire und ihre Wurzeln.Der erstaunliche Wandel der Mode im ausgehenden 18. Jahrhundert fiel nicht vom Himmel, auch wenn es auf den ersten Blick so aussehen mag. Anhand von Exponaten und Repliken wird diese turbulente Zeit kostümhistorisch genauer betrachtet und dabei auch auf Konstruktion, Trageweise und Unterbau eingegangen. Mit Ann-Dorothee Schlüter
Treffpunkt: Kassenfoyer
Grassi-Museum für Musikinstrumente
10.00 Uhr – 18.00 Uhr
Besuchern des Wave-Gotik-Treffens wird freier Eintritt gewährt in die Dauerausstellung:„Die Suche nach dem vollkommenen Klang“ – Ein Einblick in die Leipziger Musikgeschichte sowie in die vielfältige Welt der Musikinstrumente“
12:00 - 13:00 Uhr und 14:00 - 15:00 Uhr
Führung: „Alles endet, aber nie die Musik“ - Werke großer Komponisten und Instrumentenbauer des 17. bis 19. JahrhundertsMusikalische Führung durch die Ausstellung mit dem Ensemble "parfois parfait": Solvej Donadel (Sopran), Caroline Weiss (Alt), Karl Altenburg (Baß) und Leonard Schlick an historischen Tasteninstrumenten.
Begleitende Führung durch die Instrumentensammlung mit Charlotte Landgraff.
Treffpunkt: Kassenfoyer
Grassi-Museum für Völkerkunde
10.00 Uhr – 18.00 Uhr
Besuchern des Wave-Gotik-Treffens wird freier Eintritt gewährt.Mit dem Programm „REINVENTING GRASSI.SKD“ wird das Museum derzeit neu gestaltet.
11.00 Uhr – 12.00 Uhr
Führung: „Tod, Sterben und Übergänge in der Welt“Bei dieser speziellen Museumstour sollen einige Rituale und Traditionen erkundet werden, die verschiedene Kulturen im Umgang mit dem Tod entwickelt haben. Erlebt ausgewählte Exponate, die die Vielfalt der menschlichen Erfahrungen im Angesicht des Todes widerspiegeln, kommt mit auf einen abwechslungsreichen Rundgang der Übergänge. (max. 25 Personen)
Treffpunkt: Kassenfoyer
13.00 Uhr - 14.00 Uhr
Führung durch die Museen für Völkerkunde und Angewandte Kunst: "Das Streben nach Schönheit: Perspektiven aus aller Welt"Kommt mit auf eine Tour durch das Museum für Angewandte Kunst und ins Museum für Völkerkunde. Gezeigt wird die Vielfalt und das universelle Streben nach Schönheit, das die Menschheit seit jeher verbindet. In dieser faszinierenden Museumsführung werden die oft unerreichbaren Schönheitsideale beleuchtet, die in der westlichen Welt vorherrschen, und sie werden anderen Ideen von Schönheit gegenüber gestellt. (max. 25 Personen)
Treffpunkt: Kassenfoyer
15.00 Uhr – 16.00 Uhr
Führung: „Inszenierung des Bösen“Taucht ein in die faszinierende Welt der Inszenierung des Bösen in unterschiedlichen kulturellen Kontexten! Der Rundgang setzt sich mit den komplexen Themen Moral, Macht und menschlichen Abgründen auseinander. Erlebt ausgewählte Exponate, die „das Böse“ in seinen unterschiedlichsten Facetten darstellen.
(max. 25 Personen)
Treffpunkt: Kassenfoyer
16.00 Uhr – 18.00 Uhr
Workshop: Fächer gestalten – Eleganz trifft IndividualitätTauche ein in die Welt der kunstvollen Fächer und gestalte Dein eigenes, einzigartiges Accessoire! In diesem „Workshop“ lernst Du, wie Du mit Stoff, Verzierungen und etwas handwerklichem Geschick einen stilvollen Fächer erschaffst – perfekt für das Wave-Gotik- Treffen. Ob opulent verziert oder minimalistisch elegant – dein Fächer wird nicht nur ein Hingucker, sondern auch ein praktischer Begleiter für heiße Festivalmomente. Material und Werkzeuge stehen bereit. (max. 15 Personen, Werkstattkosten: 4€ mit WGT-Bändchen)
Gutenberg Verlag und Druckerei
13.00 Uhr - 18.00 Uhr
Ausstellung:„Kunst liebt Tod“ - Kunstwerke, die Mut, Schönheit und Vergänglichkeit vereinen
Die Galerie „Kunst liebt Mut“ gastiert bei Gutenberg Verlag und Druckerei und präsentiert dort Kunstwerke von:
- Florentine Joop: Zeichnungen und Gemälde, die das Unausweichliche fühlbar machen.
- Jea Pics: In ihren Werken ist der Tod kein Abschluß, sondern ein Zustand, aus dem Neues hervorgeht.
Lumineszente Pilze nähren sich vom Vergangenen und bilden eine Schwelle zwischen sichtbarer und verborgener Welt.
- Holger Much: Märchenhaftes trifft auf Dunkles. Digitale Kunst auf alten Drucktechniken, mystisch und ausdrucksstark.
Haus Böttchergäßchen / Stadtgeschichtliches Museum
10.00 Uhr – 18.00 Uhr
Besuchern des Wave-Gotik-Treffens wird freier Eintritt gewährt zur Sonderausstellung:„Sonne. Satt. Sommer in Leipzig“
Sonne satt – das wünschen sich viele Leipziger im Sommer seit eh und je. Endlich erfüllt sich die Sehnsucht nach Licht, Luft und Lässigkeit. Lange Tage und laue Nächte bestimmen dieses besondere Lebensgefühl. Sommer heißt auch Urlaub, ob daheim oder in der Ferne. Erinnerungen daran lebten in Super-Acht-Filmen und Videokassetten weiter und füllen heute Speicherkarten. Sommer verspricht fröhliche Mode, Eis am Stiel, Grillpartys, Feste und Konzerte im Freien. Und er verheißt vor allem Badevergnügen, ob in Seen, Flüssen oder in längst vergessenen Natur- und Freibädern. Bademode und Schwimmstile wechseln ebenso wie der Freiluftsport. Doch allein dieser sonnig-heitere Blick wäre nur die halbe Wahrheit. Extreme Hitzephasen, Dürreperioden und Unwetter gehören ebenso dazu und stellen Leipzig vor wachsende Herausforderungen. Die Natur in die Stadt zurückzuholen soll helfen, den Sommer erträglich zu machen. Gelingt dies nicht, haben viele schnell die Sonne satt. Die Ausstellung streift durch 400 Jahre Sommergefühle - mit fröhlich-frechen und erinnerungsstarken Objekten im Gepäck lädt sie dazu ein, diese Jahreszeit der Liebe und Lebenslust neu zu betrachten.
Hofgalerie Gestus
14.00 Uhr – 20.00 Uhr
Ausstellung: Hofgalerie GESTUS – Lichtbilder von Gerd LehmannDie Ausstellung zeigt circa 10.000 Aufnahmen aus 40 Jahren Photographie aus den Themenbereichen Beauty, Mode, Menschen, Landschaften, Architektur und Experimente, darunter auch Photos von Leuten und Bands aus der Schwarzen Szene, die zum großen Teil beim WGT entstanden sind. Zudem sind Motive der Zeit ab 1969 zu sehen, als Gerd Lehmann ein angesehener Mode- und Werbefotograf in der DDR war.
Eine Sonderausstellung zeigt derzeit „Beauties der Vorwendezeit“ (70er + 80er Jahre).
Von den Besuchern rund ums WGT 2026 erwünscht sich Gerd Lehmann eine Stimmzettelauswahl für die nächste Sonderausstellung zum Thema „Beauties der Nachwendezeit“ (90er + 2000er Jahre), also „Grufti-Porträts“ und Motive aus „illegalen“ Szenekneipen Leipzigs. Zu gewinnen gibt es dabei 13 attraktive Preise.
Euch erwarten also unzählige Photos (bis zu 2m groß) in der großen Durchfahrt, dem Hof, auf der Terrasse, im Keller, in der Haustreppe sowie in drei kleinen Räumen und im grünen Gärtchen mit Rosenstöcken, Weinreben, Pflaumenbäumen und Gemüsestauden. Sitzmöglichkeiten und ein Hexenhäuschen mit Süßigkeiten gibt es auch.
Museum der bildenden Künste
10.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Besuchern des Wave-Gotik-Treffens wird freier Eintritt gewährt in die folgenden Ausstellungen:Dauerausstellung: Vom Spätmittelalter bis zur beginnenden Moderne Im 1. und 2. OG werden Werke der Museumssammlung aus fünf Jahrhunderten europäischer Kunstgeschichte präsentiert. Gemälde aus der Renaissance von Roger van der Weyden und Lucas Cranach d.Ä., Malerei des 17. Jahrhunderts aus den Niederlanden von Rachel Ruysch und Peter Paul Rubens sowie romantische Werke von Caspar David Friedrich und Johan Christian Clausen Dahl zeigen die Vielfältigkeit der Museumssammlungen
Sonderausstellungen:
Rosa Barba – „Under the Canopy“ (Rauminstallation)
Roxana Rios - „Ode to Eris“
(großformatigen Banner an der Fassade des MdbK sowie mehrere fotografische Interventionen in der Dauerausstellung)
Graphik im Fokus: Francisco de Goya
Die Ausstellung widmet sich der bedeutenden Graphikserie „Los Caprichos“ des spanischen Künstlers. Der 80 Blatt umfassende Radierzyklus Goyas (1746 -1828) zählt bis heute zu seinen bekanntesten Werken. Der 50-jährige Künstler kommentierte mit seinen Aquatinta-Radierungen kritisch die gesellschaftlichen und politischen Missstände Spaniens und demaskierte die Gesellschaft. Aktuelle Probleme wie Armut, Sexualität, Prostitution, Aberglauben und das überlebte Standesbewußtsein des Adels sind thematisiert. Die gesellschaftlichen Erschütterungen in Europa in Folge der Französischen Revolution hat Goya deutlich als Zwiespalt von Vernunft und Gefühl, traditionellen Normen und individuellen Bedürfnissen erfaßt. Die Werke, die visuellen Darstellungen und ihre Bildtitel, entziehen sich bis heute der direkten Übersetzbarkeit. Sie bilden vielmehr die Ambivalenz zum eigentlichen Thema. Goya verarbeitete viele Bildquellen, beispielsweise Emblembücher mit tiefgründigen und hintersinnigen Text-Bild-Kombinationen oder populäre Holzschnitt-Illustrationen.
Naturkundemuseum
9.00 Uhr – 18.00 Uhr
Besuchern des Wave-Gotik-Treffens wird freier Eintritt gewährt in die Dauerausstellung sowie zu:Abschiedswechselausstellung: Das Haus mit der Spinne – Geologie & Paläontologie
Charakteristisch für die Dauerausstellung sind die zahlreichen Dioramen, in denen Tiere und Pflanzen in typischen Lebenssituationen innerhalb ihrer natürlichen Umgebung gezeigt werden.
Die geologische und paläontologische Sammlung des Museums öffnet Einblicke in 600 Millionen Jahre Erdgeschichte. Fossilien und Gesteine erzählen von Kontinentwandel, vergangenen Ökosystemen und der Entwicklung vielfältiger Tier- und Pflanzengruppen. Die Ausstellung macht diesen wissenschaftlichen Schatz erlebbar.
Promenaden Hauptbahnhof
5.00 Uhr – 23.00 Uhr (täglich vom 14. – 25. Mai)
Ausstellung: „Rost und Glanz“ – Die Steampunk-Ausstellung zum WGT 2026Es stellen aus: Frank Smolke aus Leipzig und Claus Peter Stoffels alias Steampunk aus Kassel.
Als gelernter Werkzeugmacher und jahrzehntelanger Prüfmittelbeauftragter in der Feinmechanik bringt Claus-Peter Stoffels beste Voraussetzungen für seine Kunstwerke mit.
Er kreiert unterschiedliche Alltagsgegenstände: Armbanduhren, Wanduhren, Kaminuhren, Regulatoren, Feuerzeuge, Stifte, Telefonhüllen, Lichtobjekte, Lampen und nicht zu vergessen, sein E-Bike, das einer Harley-Davidson von 1911 nachempfunden wurde. Seine verwendeten Materialien sind fast alle alt, fast schon historisch und mit Kupfer und Messing entstehen in manueller Handarbeit einzigartige Unikate ohne nur ein einziges maschinell gefertigtes Teil.
Frank Smolke fertigte zunächst kleinere Bilder und Objekte aus Fundstücken – aus Verpackungen, Deckeln und bereits Gebrauchtem. Mit der Zeit wurden die Arbeiten größer und aufwändiger. Als der Plan gefaßt wurde, das WGT 2026 im eigenen Outfit zu besuchen, entstand bereits 2025 das erste vollständige Gewand. Aus einer Weinkiste, einem Lüfterrad und allerlei Kleinteilen wurde ein Rucksack gebaut und durch eine passende Armbrust ergänzt. Bis heute sind zahlreiche weitere Objekte, Bilder, Taschen und Rucksäcke sowie Schuhe, Zylinder und vielfältiges Beiwerk entstanden. Zur Oberflächengestaltung werden eine Spezialfarbe, die Echtrost erzeugt, sowie verschiedene Wachse eingesetzt, um den Objekten eine charakteristische Patina und Optik zu verleihen. So entstehen komplette „Outfits“ – vom Schuh bis zum Zylinder – in denen alle Elemente aufeinander abgestimmt sind.
Torhaus Dölitz (Gewölbesaal)
ab 11.00 Uhr
Ausstellung: Nils Franke „Zwischen Schönheit & Unbehagen“Die Ausstellung führt in die Malerei und Objektwelt von Nils Franke: Porträts, Fliegenarbeiten und symbolische Setzungen, in denen Vergänglichkeit, Erinnerung und Verwandlung ineinandergreifen. Ausgehend von historischen Bildvorlagen entstehen Gemälde, die Vertrautes aufnehmen und in eine eigene, gegenwärtige Präsenz überführen. Die für Franke charakteristischen Arbeiten mit Fliegen verbinden Zerfall und Schönheit zu einer eigentümlichen Form von Ästhetik, in der Ekel und Faszination nah beieinander liegen. Mit Yggdrasil tritt ein weiteres Motiv hinzu: nicht als feste Erzählung, sondern als Zeichen, Struktur und Spur von Verbindung, Wachstum und Auflösung. Eine Ausstellung zwischen unmittelbarer Anziehung und stiller Irritation - atmosphärisch dicht, dunkel und getragen von der Spannung zwischen Schönheit und Vergänglichkeit und dem Unbehagen, das beiden innewohnt.
Zinnfigurenmuseum im Torhaus Dölitz
10.00 Uhr – 17.00 Uhr
Besuchern des Wave-Gotik-Treffens wird freier Eintritt gewährt.Das Zinnfigurenmuseum gehört zu den größten Museen seiner Art in Europa. Auf drei Etagen werden über 100.000 Zinnfiguren präsentiert. Einer der Höhepunkte ist das ca. 25 Quadratmeter umfassende Groß-Diorama der Kampfhandlungen des 18. Oktober 1813 auf dem südlichen Schlachtfeld der Völkerschlacht bei Leipzig.
Montag, 25. Mai 2026
Agra Café
ab 11.00 Uhr
Ausstellung mit Kunstwerken von Ron Kuhwede (Fotografie), Leander Wennige (Skulptur), Leni Deschner (Malerei, Zeichnung), Tanja Deschner (Malerei, Zeichnung), Susan Illingworth (Collage) und Dicle Kara (Zeichnung)Altes Rathaus / Stadtgeschichtliches Museum
10.00 Uhr – 18.00 Uhr
Dauerausstellungen:„Leipzig Original - Stadtgeschichte vom Mittelalter bis zur Völkerschlacht“ und „Moderne Zeiten - Von der Industrialisierung bis zur Gegenwart“
11.00 – 12.00 Uhr
Führung: Dunkle Geheimnisse der älteren Leipziger StadtgeschichteTaucht ein in die faszinierende Welt des Mittelalters in Leipzig. Anhand von Originalexponaten erfährt man grausige, aber auch erhellende Fakten über die Stadtentwicklung, das alltägliche Leben in der Messestadt und die Vielfalt des geistigen und religiösen Lebens in Leipzig.
Treffpunkt: Altes Rathaus, Infotresen, 1. Obergeschoß
Grassi-Museum für Angewandte Kunst
10.00 Uhr – 18.00 Uhr
Besuchern des Wave-Gotik-Treffens wird freier Eintritt zur Dauerausstellung gewährt sowie zu den folgenden Sonderausstellungen:„The Souldo of Objects“ – Angewandte Kunst aus Lateinamerika
„Gefäß / Skulptur 5“ - Deutsche und Internationale Keramik seit 1946
„Zauber der Revue“- Art Déco-Dosen mit Tanz- und Varietéfiguren
Grassi-Museum für Musikinstrumente
10.00 Uhr – 18.00 Uhr
Besuchern des Wave-Gotik-Treffens wird freier Eintritt gewährt in die Dauerausstellung:„Die Suche nach dem vollkommenen Klang“ – Ein Einblick in die Leipziger Musikgeschichte sowie in die vielfältige Welt der Musikinstrumente“
Grassi-Museum für Völkerkunde
10.00 Uhr – 18.00 Uhr
Besuchern des Wave-Gotik-Treffens wird freier Eintritt gewährt.Gutenberg Verlag und Druckerei
13.00 Uhr - 16.00 Uhr
Ausstellung:„Kunst liebt Tod“ - Kunstwerke, die Mut, Schönheit und Vergänglichkeit vereinen
Die Galerie „Kunst liebt Mut“ gastiert bei Gutenberg Verlag und Druckerei und präsentiert dort Kunstwerke von:
- Florentine Joop: Zeichnungen und Gemälde, die das Unausweichliche fühlbar machen.
- Jea Pics: In ihren Werken ist der Tod kein Abschluß, sondern ein Zustand, aus dem Neues hervorgeht. Lumineszente Pilze nähren sich vom Vergangenen und bilden eine Schwelle zwischen sichtbarer und verborgener Welt.
- Holger Much: Märchenhaftes trifft auf Dunkles. Digitale Kunst auf alten Drucktechniken, mystisch und ausdrucksstark.
Haus Böttchergäßchen / Stadtgeschichtliches Museum
10.00 Uhr – 18.00 Uhr
Besuchern des Wave-Gotik-Treffens wird freier Eintritt gewährt zur Sonderausstellung: „Sonne. Satt. Sommer in Leipzig“Sonne satt – das wünschen sich viele Leipziger im Sommer seit eh und je. Endlich erfüllt sich die Sehnsucht nach Licht, Luft und Lässigkeit. Lange Tage und laue Nächte bestimmen dieses besondere Lebensgefühl. Sommer heißt auch Urlaub, ob daheim oder in der Ferne. Erinnerungen daran lebten in Super-Acht-Filmen und Videokassetten weiter und füllen heute Speicherkarten. Sommer verspricht fröhliche Mode, Eis am Stiel, Grillpartys, Feste und Konzerte im Freien. Und er verheißt vor allem Badevergnügen, ob in Seen, Flüssen oder in längst vergessenen Natur- und Freibädern. Bademode und Schwimmstile wechseln ebenso wie der Freiluftsport. Doch allein dieser sonnig-heitere Blick wäre nur die halbe Wahrheit. Extreme Hitzephasen, Dürreperioden und Unwetter gehören ebenso dazu und stellen Leipzig vor wachsende Herausforderungen. Die Natur in die Stadt zurückzuholen soll helfen, den Sommer erträglich zu machen. Gelingt dies nicht, haben viele schnell die Sonne satt. Die Ausstellung streift durch 400 Jahre Sommergefühle - mit fröhlich-frechen und erinnerungsstarken Objekten im Gepäck lädt sie dazu ein, diese Jahreszeit der Liebe und Lebenslust neu zu betrachten.
Hofgalerie Gestus
14.00 Uhr – 20.00 Uhr
Ausstellung: Hofgalerie GESTUS – Lichtbilder von Gerd LehmannDie Ausstellung zeigt circa 10.000 Aufnahmen aus 40 Jahren Photographie aus den Themenbereichen Beauty, Mode, Menschen, Landschaften, Architektur und Experimente, darunter auch Photos von Leuten und Bands aus der Schwarzen Szene, die zum großen Teil beim WGT entstanden sind. Zudem sind Motive der Zeit ab 1969 zu sehen, als Gerd Lehmann ein angesehener Mode- und Werbefotograf in der DDR war.
Eine Sonderausstellung zeigt derzeit „Beauties der Vorwendezeit“ (70er + 80er Jahre).
Von den Besuchern rund ums WGT 2026 erwünscht sich Gerd Lehmann eine Stimmzettelauswahl für die nächste Sonderausstellung zum Thema „Beauties der Nachwendezeit“ (90er + 2000er Jahre), also „Grufti-Porträts“ und Motive aus „illegalen“ Szenekneipen Leipzigs. Zu gewinnen gibt es dabei 13 attraktive Preise.
Euch erwarten also unzählige Photos (bis zu 2m groß) in der großen Durchfahrt, dem Hof, auf der Terrasse, im Keller, in der Haustreppe sowie in drei kleinen Räumen und im grünen Gärtchen mit Rosenstöcken, Weinreben, Pflaumenbäumen und Gemüsestauden. Sitzmöglichkeiten und ein Hexenhäuschen mit Süßigkeiten gibt es auch.
Museum der bildenden Künste
10.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Besuchern des Wave-Gotik-Treffens wird freier Eintritt gewährt in die folgenden Ausstellungen:Dauerausstellung: Vom Spätmittelalter bis zur beginnenden Moderne
Im 1. und 2. OG werden Werke der Museumssammlung aus fünf Jahrhunderten europäischer Kunstgeschichte präsentiert. Gemälde aus der Renaissance von Roger van der Weyden und Lucas Cranach d.Ä., Malerei des 17. Jahrhunderts aus den Niederlanden von Rachel Ruysch und Peter Paul Rubens sowie romantische Werke von Caspar David Friedrich und Johan Christian Clausen Dahl zeigen die Vielfältigkeit der Museumssammlungen
Sonderausstellungen:
Rosa Barba – „Under the Canopy“ (Rauminstallation)
Roxana Rios - „Ode to Eris“
(großformatigen Banner an der Fassade des MdbK sowie mehrere fotografische Interventionen in der Dauerausstellung)
Graphik im Fokus: Francisco de Goya
Die Ausstellung widmet sich der bedeutenden Graphikserie „Los Caprichos“ des spanischen Künstlers. Der 80 Blatt umfassende Radierzyklus Goyas (1746 -1828) zählt bis heute zu seinen bekanntesten Werken. Der 50-jährige Künstler kommentierte mit seinen Aquatinta-Radierungen kritisch die gesellschaftlichen und politischen Missstände Spaniens und demaskierte die Gesellschaft. Aktuelle Probleme wie Armut, Sexualität, Prostitution, Aberglauben und das überlebte Standesbewußtsein des Adels sind thematisiert. Die gesellschaftlichen Erschütterungen in Europa in Folge der Französischen Revolution hat Goya deutlich als Zwiespalt von Vernunft und Gefühl, traditionellen Normen und individuellen Bedürfnissen erfaßt. Die Werke, die visuellen Darstellungen und ihre Bildtitel, entziehen sich bis heute der direkten Übersetzbarkeit. Sie bilden vielmehr die Ambivalenz zum eigentlichen Thema. Goya verarbeitete viele Bildquellen, beispielsweise Emblembücher mit tiefgründigen und hintersinnigen Text-Bild-Kombinationen oder populäre Holzschnitt-Illustrationen.
Naturkundemuseum
9.00 Uhr – 18.00 Uhr
Besuchern des Wave-Gotik-Treffens wird freier Eintritt gewährt in die Dauerausstellung sowie zu:Abschiedswechselausstellung: Das Haus mit der Spinne – Geologie & Paläontologie
Charakteristisch für die Dauerausstellung sind die zahlreichen Dioramen, in denen Tiere und Pflanzen in typischen Lebenssituationen innerhalb ihrer natürlichen Umgebung gezeigt werden.
Die geologische und paläontologische Sammlung des Museums öffnet Einblicke in 600 Millionen Jahre Erdgeschichte. Fossilien und Gesteine erzählen von Kontinentwandel, vergangenen Ökosystemen und der Entwicklung vielfältiger Tier- und Pflanzengruppen. Die Ausstellung macht diesen wissenschaftlichen Schatz erlebbar.
Promenaden Hauptbahnhof
5.00 Uhr – 23.00 Uhr (täglich vom 14. – 25. Mai)
Ausstellung: „Rost und Glanz“ – Die Steampunk-Ausstellung zum WGT 2026Es stellen aus: Frank Smolke aus Leipzig und Claus Peter Stoffels alias Steampunk aus Kassel.
Als gelernter Werkzeugmacher und jahrzehntelanger Prüfmittelbeauftragter in der Feinmechanik bringt Claus-Peter Stoffels beste Voraussetzungen für seine Kunstwerke mit.
Er kreiert unterschiedliche Alltagsgegenstände: Armbanduhren, Wanduhren, Kaminuhren, Regulatoren, Feuerzeuge, Stifte, Telefonhüllen, Lichtobjekte, Lampen und nicht zu vergessen, sein E-Bike, das einer Harley-Davidson von 1911 nachempfunden wurde. Seine verwendeten Materialien sind fast alle alt, fast schon historisch und mit Kupfer und Messing entstehen in manueller Handarbeit einzigartige Unikate ohne nur ein einziges maschinell gefertigtes Teil.
Frank Smolke fertigte zunächst kleinere Bilder und Objekte aus Fundstücken – aus Verpackungen, Deckeln und bereits Gebrauchtem. Mit der Zeit wurden die Arbeiten größer und aufwändiger. Als der Plan gefaßt wurde, das WGT 2026 im eigenen Outfit zu besuchen, entstand bereits 2025 das erste vollständige Gewand. Aus einer Weinkiste, einem Lüfterrad und allerlei Kleinteilen wurde ein Rucksack gebaut und durch eine passende Armbrust ergänzt. Bis heute sind zahlreiche weitere Objekte, Bilder, Taschen und Rucksäcke sowie Schuhe, Zylinder und vielfältiges Beiwerk entstanden. Zur Oberflächengestaltung werden eine Spezialfarbe, die Echtrost erzeugt, sowie verschiedene Wachse eingesetzt, um den Objekten eine charakteristische Patina und Optik zu verleihen. So entstehen komplette „Outfits“ – vom Schuh bis zum Zylinder – in denen alle Elemente aufeinander abgestimmt sind.
Torhaus Dölitz (Gewölbesaal)
ab 11.00 Uhr
Ausstellung: Nils Franke „Zwischen Schönheit & Unbehagen“Die Ausstellung führt in die Malerei und Objektwelt von Nils Franke: Porträts, Fliegenarbeiten und symbolische Setzungen, in denen Vergänglichkeit, Erinnerung und Verwandlung ineinandergreifen. Ausgehend von historischen Bildvorlagen entstehen Gemälde, die Vertrautes aufnehmen und in eine eigene, gegenwärtige Präsenz überführen. Die für Franke charakteristischen Arbeiten mit Fliegen verbinden Zerfall und Schönheit zu einer eigentümlichen Form von Ästhetik, in der Ekel und Faszination nah beieinander liegen. Mit Yggdrasil tritt ein weiteres Motiv hinzu: nicht als feste Erzählung, sondern als Zeichen, Struktur und Spur von Verbindung, Wachstum und Auflösung. Eine Ausstellung zwischen unmittelbarer Anziehung und stiller Irritation - atmosphärisch dicht, dunkel und getragen von der Spannung zwischen Schönheit und Vergänglichkeit und dem Unbehagen, das beiden innewohnt.
Zinnfigurenmuseum im Torhaus Dölitz
10.00 Uhr – 17.00 Uhr
Besuchern des Wave-Gotik-Treffens wird freier Eintritt gewährt.Das Zinnfigurenmuseum gehört zu den größten Museen seiner Art in Europa. Auf drei Etagen werden über 100.000 Zinnfiguren präsentiert. Einer der Höhepunkte ist das ca. 25 Quadratmeter umfassende Groß-Diorama der Kampfhandlungen des 18. Oktober 1813 auf dem südlichen Schlachtfeld der Völkerschlacht bei Leipzig.