WGT

Klassik

Letzte Aktualisierung: 16.05.2026

Sonnabend, 23. Mai 2026

Oper

19.00 Uhr

Wolfgang Amadeus Mozart: „Cosi fan tutte“

Dramma giocoso in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart | Libretto von Lorenzo Da Ponte | In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln | Dauer ca. 3,5 Stunden | Eine Pause

Fiordiligi, Dorabella, Ferrando, Guglielmo – vier Personen sind reif für die Insel; sie sehnen sich nach Urlaub und Abenteuer. Paare finden sich, die Insel-Idylle scheint perfekt, aber vielleicht haben die Strippenzieher Alfonso und Despina alles nur perfekt inszeniert und die paradiesische Fassade hat eine dunkle Kehrseite? Den Wellen der Liebe folgen Veränderungen, die Emotionen überschäumen lassen – und schließlich Ernüchterung, die kalte Dusche. Befinden wir uns auf einer Insel der Seligen? Oder müssen wir zu der Erkenntnis gelangen, daß wir weitaus verführbarer sind, als wir es sein wollen?

Für WGT-Besucher stehen 100 Plätze zur Verfügung. Eine Reservierung ist nicht möglich!

Paul-Gerhardt-Kirche

19.00 Uhr

34. Festtage der Musik des Mittelalters und der Renaissance
Konzert mit Vokal- und Instrumentalsolisten der Capella Fidicinia Leipzig, Leitung: Martin Krumbiegel

Pfingstmusiken des 9. bis 16. Jahrhunderts, u.a. von Orlando di Lasso, John Dunstable, Thomas Stoltzer, Gregor Aichinger und mit gregorianischen Chorälen

Völkerschlachtdenkmal

19.00 Uhr

„Der Hobbit, Herr der Ringe, House of Dragon & Game of Thrones im Konzert“

Zum WGT 2026 beschert uns Starposaunist Hubertus Schmidt eine Konzertschau, die kein Auge trocken lassen wird. Sein neu arrangiertes Triptychon besteht aus den wunderbarsten Musiktiteln der preisgekrönten Filme „Der Hobbit“ und „Der Herr der Ringe“, den besten Klängen aus „Game of Thrones“ und „House of the Dragon“, sowie erstmalig sieben Titeln des Mittelalterrocks wie „Metnotstand im Märchenland“, „In Taberna“ und „Von den Elben“. Dabei wird sich die magische Zahl Sieben durch die Interaktion mit Euch - dem wunderbarsten Publikum der Welt - erst komplett entfalten.

Stürmet herbei, das Völkerschlachtdenkmal steht für uns bereit!

Hubertus Schmidt – Posaune / Sunghoon Kim – Orgel / Gören Eggert – Schlagwerk, Flügelhorn / Mika Wedrich - Baßgitarre

Sonntag, 24. Mai 2026

Gewandhaus (Großer Saal)

19.30 Uhr

Chor- und Orgelkonzert: „By the Rivers of Babylon“

Alle kennen den Pop-Hit „By the Rivers of Babylon“ von Boney M. Sein Ursprung jedoch liegt in einem der eindringlichsten Texte der Bibel: Psalm 137. Dieses Klagelied schildert die Sehnsucht des jüdischen Volkes im babylonischen Exil nach seiner verlorenen Heimat. Im Jahr 586 v. Chr. wurde Jerusalem von den Babyloniern unter Nebukadnezar II. erobert und weitgehend zerstört. Über Jahrhunderte hinweg hat dieser Text Komponisten bewegt – von barocken Psalmvertonungen bis in die Gegenwart. Auf Initiative von Gewandhausorganist Michael Schönheit entstand dieses besondere Orgel-Chorkonzert zum Pfingstsonntag. Chor- und Orgelwerke von Johann Adam Reincken, Johann Sebastian Bach, Franz Liszt und Gewandhauskomponist Arvo Pärt begegnen Spirituals und der bekannten Popversion.

GewandhausChor, Michael Schönheit - Orgel, Gregor Meyer - Leitung

Für WGT-Besucher stehen 50 Plätze zur Verfügung. Eine Reservierung ist nicht möglich.

Grassi-Museum für Musikinstrumente

12:00 - 13:00 Uhr und 14:00 - 15:00 Uhr

Führung: „Alles endet, aber nie die Musik“ - Werke großer Komponisten und Instrumentenbauer des 17. bis 19. Jahrhunderts

Musikalische Führung durch die Ausstellung mit dem Ensemble "parfois parfait": Solvej Donadel (Sopran), Caroline Weiss (Alt), Karl Altenburg (Baß) und Leonard Schlick an historischen Tasteninstrumenten. Begleitende Führung durch die Instrumentensammlung mit Charlotte Landgraff.

Treffpunkt: Kassenfoyer

Musikalische Komödie

15.30 Uhr

„Me and my girl“

Musical-Comedy in zwei Akten | Musik von Noel Gay | Buch und Liedtexte von L. Arthur Rose & Douglas Furber | Neubarbeitung des Buches von Stephen Fry & Mike Ockrent | Deutsch von Hartmut H. Forche & Mary Millane | Deutsche Liedtexte von Joachim Carl unter Mitarbeit von William Arthur | Dauer ca. 3 ¼ Stunden | Eine Pause

Der soll der neue Earl sein? Die feine adlige Gesellschaft ist erschüttert, denn Bill Snibson paßt so gar nicht in ihre Reihen und zu ihrer Vorstellung eines britischen Gentlemans. Der junge Mann aus dem Londoner Arbeiterviertel Lambeth ist der Sohn aus der nicht standesgemäßen Ehe eines Earls, dessen Titel er nun unverhofft erben soll – allerdings nur unter der Bedingung, daß er sich als »würdig und tauglich« erweist. Die Schwester des Verstorbenen, die Herzogin von Dene, nimmt sich seiner an und versucht einen perfekten Gentleman aus ihm zu machen. Während Bills Freundin Sally ins Dorfgasthaus abgeschoben wird, setzt Lady Jacqueline Carstone alles daran, den Erben und damit den Titel für sich zu gewinnen. Am Tag der Entscheidung überrascht Bill mit einem Auftritt als makelloser Gentleman. Doch als plötzlich Sally mit Freunden aus Lambeth auftaucht, schwankt Bill zwischen seinem alten Leben und dem neuen Reichtum. Wofür wird er sich entscheiden?

Das Stück von Noel Gay war in den 30er Jahren das erfolgreichste britische Musical und wurde 1939 unter dem Titel »The Lambeth Walk« verfilmt, ein Kinostück, das sich ebenfalls großer Beliebtheit erfreute. Als männliche Version von »My Fair Lady« bezaubert die Geschichte mit viel Witz und Ohrwürmern, aber auch mit einer humorvoll-bissigen Kritik an der feinen englischen Gesellschaft und ihren Eigenheiten.

Für WGT-Besucher stehen 50 Plätze zur Verfügung. Eine Reservierung ist nicht möglich!

Völkerschlachtdenkmal

19.00 Uhr

„Der Hobbit, Herr der Ringe, House of Dragon & Game of Thrones im Konzert“

Zum WGT 2026 beschert uns Starposaunist Hubertus Schmidt eine Konzertschau, die kein Auge trocken lassen wird. Sein neu arrangiertes Triptychon besteht aus den wunderbarsten Musiktiteln der preisgekrönten Filme „Der Hobbit“ und „Der Herr der Ringe“, den besten Klängen aus „Game of Thrones“ und „House of the Dragon“, sowie erstmalig sieben Titeln des Mittelalterrocks wie „Metnotstand im Märchenland“, „In Taberna“ und „Von den Elben“. Dabei wird sich die magische Zahl Sieben durch die Interaktion mit Euch - dem wunderbarsten Publikum der Welt - erst komplett entfalten.

Stürmet herbei, das Völkerschlachtdenkmal steht für uns bereit!

Hubertus Schmidt – Posaune / Sunghoon Kim – Orgel / Gören Eggert – Schlagwerk, Flügelhorn / Mika Wedrich - Baßgitarre

Montag, 25. Mai 2026

Oper

17.00 Uhr

Georges Bizet: „Carmen“

Opéra comique in vier Akten | Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy, nach der gleichnamigen Novelle von Prosper Mérimée | In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln | Dauer ca. 3 Stunden | Eine Pause

Für Carmen ist das höchste Gut ihre Freiheit. Niemals will sie sich den Zwängen der Gesellschaft unterwerfen. Der angepasste Sergeant Don José ist fasziniert von dieser Frau, die sich einfach nimmt, was sie will. Er gibt alles für sie auf, seine Jugendliebe Micaëla, seine Stellung beim Militär und schließt sich sogar einer Schmugglerbande an. Er ist besessen von Carmen, die schon bald das Interesse an ihm verliert und dem todesmutigen Stierkämpfer Escamillo verfällt. José ist verzweifelt und will Carmen zurück, um jeden Preis.

Mit seiner »Carmen« gelang Georges Bizet 1875 ein wahrer Coup. Das Stück ist bis heute eine der meistgespielten Opern aller Zeiten. Betörende Melodien und mitreißende Rhythmen treffen auf eine starke Titelheldin. Diese stellt das Gegenbild zu den passiven, sich aufopfernden Frauenfiguren dar, die die Opernwelt im 19. Jahrhundert kannte.

Die australische Regisseurin Lindy Hume, die an der Oper Leipzig bereits »Don Pasquale« und »La Cenerentola« inszenierte, sieht Carmen nicht als männermordenden Vamp, als der sie oft dargestellt wird, sondern als selbstbestimmte Frau. Sie zieht Parallelen zwischen Carmen und Don Giovanni: Beide Figuren sind in ihrer Unabhängigkeit ihrer Zeit voraus und heißen den Tod als letzte Bekundung ihres unbedingten Freiheitswillens willkommen.

Für WGT-Besucher stehen 150 Plätze zur Verfügung. Eine Reservierung ist nicht möglich!